
Rabea Rogge ist Geschichte. Am 4. April 2025 landete sie als erste deutsche Frau im Weltraum mit der Raumkapsel „Dragon“ vor der Küste Kaliforniens. Die Landung erfolgte um 18:19 Uhr deutscher Zeit. Mit dieser Mission, die den Namen „Fram2“ trägt, gelang ihr und ihrer Crew ein bedeutender Schritt in der Raumfahrtgeschichte.
Die „Fram2“-Mission, organisiert vom in China geborenen Milliardär Chun Wang, begann am Montag und führte die Crew in eine neue Ära der wissenschaftlichen Erforschung im All. Rabea Rogge war als wissenschaftliche Spezialistin dabei und äußerte den Wunsch, Grenzen zu überwinden und neue Möglichkeiten für Raumfahrt und Wissenschaft zu schaffen. Zusammen mit einer norwegischen Filmemacherin und einem australischen Polar-Guide erkundeten sie die Polarregionen der Erde.
Wissenschaftliche Errungenschaften im All
während der Mission wurden insgesamt 22 wissenschaftliche Studien durchgeführt, darunter auch die ersten Röntgenbilder im Weltall. Ein herausragendes Experiment beschäftigte sich mit dem Wachstum von Speisepilzen in der Schwerelosigkeit. Diese Experimente sind nicht nur innovativ, sondern könnten auch zukünftige Anwendungen in der Raumfahrt und der Ernährung aufzeigen.
Rabea Rogge, eine 29-jährige Robotikforscherin aus Berlin, hatte Chun Wang bei einem Expeditionstraining auf Spitzbergen kennengelernt. Die Mission wurde von einigen Observatoren kritisiert, die der Meinung sind, dass Raumfahrt nicht für touristische Zwecke missbraucht werden sollte. Dennoch bleibt der Erfolg von Rogges Reise nicht unbemerkt; sie ist ein leuchtendes Beispiel für den zunehmenden Einfluss von Frauen in der Raumfahrt.
Der Weg zur Gleichstellung in der Raumfahrt
Vor Rabea Rogge hatten zwölf deutsche Männer das All betreten, doch die Raumfahrt bleibt ein männlich dominiertes Feld. Zunehmend jedoch gewinnen Frauen an Bedeutung, und immer mehr Astronautinnen treten in die Öffentlichkeit. Jüngste Missionen, unter anderem die der US-Astronautinnen Anne McClain und Nichole Ayers, belegen diesen Trend.
Die Geschichte der Frauen im All ist bemerkenswert. Persönlichkeiten wie Valentina Tereschkowa, die erste Frau im All, und andere wie Sally Ride oder Mae Jemison haben den Weg für neue Generationen geebnet. Rabea Rogge reiht sich nun in diese illustre Liste ein und könnte junge Frauen inspirieren, ihre eigenen Träume von der Raumfahrt zu verfolgen.
Die Errungenschaft von Rabea Rogge zeigt, dass der Drang zur Erkundung des Weltraums und zur wissenschaftlichen Entdeckung keine Geschlechtergrenzen kennt. Ihre Reise steht als Symbol für den Wandel und die stetige Erhöhung der Stimmen und Leistungen von Frauen in der Wissenschaft und Raumfahrt.