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Trump startet 100-Tage-Plan: Ukraina greift Russen hart an!

Am 23. Januar 2025 startet Präsident Trump einen 100-tägigen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs, während Russlands Militär unter ukrainischen Angriffen leidet. Verhandlungen werden angestrebt.

Am 23. Januar 2025 hat der neu gewählte US-Präsident Donald Trump eine Initiative zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ins Leben gerufen. Ziel dieser 100-tägigen Anstrengung ist es, eine Lösung für den Konflikt zu finden, der seit mehreren Jahren andauert. Trump betonte, dass der Erfolg seiner Politik darin gemessen werden sollte, ob es gelingt, die Kriege zu beenden. Dabei nahm er Bezug auf die bisherigen Strategien seines Vorgängers Joe Biden betreffend den Ukraine-Konflikt, die er als ineffektiv kritisierte. Der ehemalige General Keith Kellog, der als Trumps Sondergesandter fungiert, soll aktiv auf ein Waffenstillstandsabkommen hinarbeiten.

In der Zwischenzeit setzen die ukrainischen Streitkräfte ihre Offensive fort und haben mehrere präzise Angriffe auf russische Militärinfrastrukturen durchgeführt. Unter den Angriffen waren unter anderem bedeutende Ziele wie die Liskinskaya Öl-Depots in Voronezh und die Tambov-Pulverfabrik in Kuzmino-Gat. Diese Angriffe zielen darauf ab, die russischen Kriegsanstrengungen zu untergraben und die militärische Logistik des Feindes erheblich zu schwächen.

Putins Reaktion und die Hintergründe des Konflikts

Am Tag von Trumps Amtseinführung hielt der russische Präsident Wladimir Putin eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ab. Dabei äußerte er seine Bereitschaft zur Verhandlung und hob die Notwendigkeit hervor, die Wurzeln des Konflikts anzugehen, wobei er insbesondere die NATO-Osterweiterung als einen zentralen Streitpunkt nannte. Der russische Vizeaußenminister Sergei Ryabkov deutete ebenfalls an, dass unter der Trump-Administration Potenzial für eine vertragliche Einigung bestehen könnte.

In einem bedeutenden Schritt nahm die ukrainische Generalität unterdessen zur Kenntnis, dass die russischen Luftverteidigungssysteme durch gezielte Drohnenschläge erheblich geschädigt wurden. Diese Angriffe haben es den ukrainischen Truppen ermöglicht, ihre eigenen Bodenoperationen zu intensivieren, wobei Fußsoldaten hinter feindlichen Linien agieren. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy stellte fest, dass die ukrainischen Aktivitäten in der Region Kursk dazu beigetragen haben, russische Kräfte von der Front abzulenken.

Die aktuelle militärische Lage

Die militärischen Auseinandersetzungen haben auch den Verlust von Menschenleben auf russischer Seite mit sich gebracht. Jüngste Schätzungen legen nahe, dass im Jahr 2024 rund 434.000 russische Soldaten getötet oder verwundet wurden, wobei etwa 150.000 dieser Zahlen auf gefallene Soldaten entfallen. In der Ostukraine bereitet Russland eine größere Offensive vor, insbesondere zur Eroberung der strategisch wichtigen Stadt Pokrovsk. Im Gegensatz dazu hat der ukrainische Kommandant Oleksandr Syrskii die Konzentration der besten russischen Einheiten in dieser Region hervorgehoben.

Zusätzlich zur militärischen Situation müssen auch die geopolitischen Dynamiken berücksichtigt werden, die diesen Konflikt geprägt haben. Die NATO-Russland-Grundakte, die im Mai 1997 unterzeichnet wurde, sollte eine Basis für eine friedliche und kooperative Sicherheit in Europa schaffen. Trotz früherer Zusagen der NATO, keine Nuklearwaffen in neuen Mitgliedstaaten zu positionieren, hat sich die Beziehung zwischen Russland und dem Westen im Zuge der NATO-Osterweiterung verschlechtert. Diese Erweiterung wurde von vielen in Russland, einschließlich Boris Jelzin, als Verletzung des Vertrauens betrachtet.

Die politische Landschaft bleibt angespannt, während sowohl die Ukraine als auch Russland ihre Positionen durch militärische und diplomatische Mittel zu festigen versuchen. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, ob es unter Trumps Präsidentschaft zu einem Dialog kommt oder der Konflikt weiter eskaliert.

Referenz 1
www.aljazeera.com
Referenz 3
correctiv.org
Quellen gesamt
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