
Mit der Einführung des neuen Thermomix TM7 am 7. April 2025 bringt der Hersteller Vorwerk eine überarbeitete und erweiterte Version der beliebten Küchenmaschine auf den Markt. Der Vorgänger, der Thermomix TM6, hat sich seit seiner Markteinführung im Jahr 2019 bereits 7,6 Millionen Mal verkauft, was klare Signale für die Beliebtheit und die treue Fangemeinde des Gerätes sendet, wie derwesten.de berichtet.
Vorwerk kündigte an, dass das neue Modell eine Vielzahl von Funktionen wie Rühren, Mischen, Kneten, Zerkleinern, Wiegen, Erwärmen, Kochen und Dünsten bietet. Insbesondere hervorzuheben sind die bedeutenden Neuerungen, die den TM7 von seinem Vorgänger abheben. Hierzu zählen ein größeres Display, das einem iPad ähnelt, sowie eine reduzierte Motorlautstärke. Zudem erlaubt der neue Mixtopf nun auch das Zubereiten von längeren Zutaten, wie Spaghetti und Spargel.
Vorbestellungen und neue Funktionen
Für Interessierte besteht die Möglichkeit, den neuen Thermomix TM7 nur persönlich über Vorwerk-Repräsentanten vorzubestellen. Laut vorwerk.com wird empfohlen, eine Vorbestellung aufzugeben, um zu den Ersten zu zählen, die das Gerät erhalten. Vorbestellungen können seit dem 17. Februar 2025 ausgelöst werden, wobei es eine ermäßigte Vorabzahlungsmöglichkeit gibt, die schließlich helfen soll, längere Lieferzeiten zu umgehen.
Die Spezifikationen des TM7 umfassen unter anderem ein neues 10 Zoll Multi-Touch-Display, einen Mixtopf mit einem Fassungsvermögen von 2,2 Litern und einen Varoma, der bis zu 6,8 Liter fasst. Eine integrierte Waage, die bis zu 3.000 Gramm wiegt, ist ebenfalls Teil des neuen Modells. Alle abnehmbaren Teile sind für die Spülmaschine geeignet, was die Reinigung erheblich erleichtert.
Marktsituation und Wettbewerbsumfeld
In einem sich verändernden Markt hat Vorwerk im vergangenen Jahr mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Der Umsatz des Unternehmens stieg zwar 2023 um 0,8 Prozent auf über 1,7 Milliarden Euro, doch verkauft Vorwerk im zweiten Jahr in Folge weniger Thermomix-Geräte. Tagesschau.de berichtet, dass über eine Million Thermomix im Jahr 2023 verkauft wurden, während die Konkurrenz im Einzelhandel einen Rückgang von 16 Prozent verzeichnet hat.
Zudem wurde der Thermomix von Stiftung Warentest nur zur zweitbesten Küchenmaschine hinter dem Bosch Cookit gekürt. Verbraucherschützer Ron Perduss rät potenziellen Käufern, auch Alternativen wie die Lidl-Küchenmaschine „Silvercrest Monsieur Cuisine“ in Betracht zu ziehen. Diese ist deutlich günstiger, erfüllt jedoch nicht alle Ansprüche, die man an ein Top-Gerät stellen würde.
Die Diskussion unter Thermomix-Fans in sozialen Medien zeigt das gespaltene Kundeninteresse: Viele warten gespannt auf die neuen Funktionen, während andere ihre Kaufentscheidung noch zurückhalten. Für die Zukunft plant Vorwerk, im Jahr 2024 keinen neuen Thermomix herauszubringen, sondern sich auf den Ausbau der Community zu konzentrieren.