
Am 5. Februar 2025 ereignete sich eine tragische Schießerei an einem Schulkomplex in Örebro, Schweden. Laut tagesschau.de sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der mutmaßliche Täter. Zudem gab es mehrere Verletzte. Der Notruf bei der Polizei ging um 12:33 Uhr ein. Währenddessen mussten Schüler und Lehrer stundenlang in ihren Klassenzimmern ausharren, unklar blieb zunächst die Anzahl der Täter sowie deren Verbleib. Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen in der Umgebung des Schulgeländes.
Die Polizei bestätigte zunächst nur die Zahl der Verletzten. Angehörige warteten unterdessen verzweifelt auf Nachrichten von ihren vermissten Familienmitgliedern. Der Polizeichef Roberto Eid Forest erklärte, dass der mutmaßliche Täter keine bekannten Verbindungen zu kriminellen Banden hatte. Zudem schloss die Polizei ein Terrormotiv aus. In der Folge äußerten sich sowohl der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson als auch König Carl XVI. Gustaf bestürzt über den Vorfall, den Kristersson als die schlimmste Schießerei in der schwedischen Geschichte bezeichnete.
Trauer und Schock in Schweden
In den letzten Stunden setzte in Örebro und ganz Schweden eine Welle von Trauer und Schock ein. Der Vorfall hat das Land erschüttert und die Gemeinschaft in Aufruhr versetzt. spiegel.de hebt hervor, dass Schießereien an Schulen nicht nur in Schweden ein verheerendes Problem sind, sondern ein globales Phänomen darstellen. BeiGewalttaten mit Schusswaffen, die in Bildungseinrichtungen stattfinden, handelt es sich oft um Anschläge, die von Schüler:innen, ehemaligen Schüler:innen oder externen Personen verübt werden.
Schulen weltweit waren bereits Schauplätze zahlreicher Massaker. In den USA beispielsweise, wo die Zahl der Schusswaffenangriffe auf Schulen die höchste ist, gab es zahlreiche tragische Vorfälle. Auch andere Länder wie Japan, Deutschland, Finnland und Russland haben hohe Opferzahlen zu beklagen. Diese Vorfälle werfen Fragen zur psychologischen Gesundheit der Täter und deren Zugang zu Schusswaffen auf.
Globale Perspektive auf Schulschießereien
Laut Humanium sind viele Massaker an Schulen durch systematische Probleme wie Mobbing, Vernachlässigung und familiäre Instabilität bedingt. Es ist bemerkenswert, dass 80% der Täter oft selbst Mobbingopfer waren. Um solche Tragödien in der Zukunft zu vermeiden, fordern Experten ein unterstützendes Umfeld in Schulen sowie strengere Waffengesetze.
Die kollektive Bestürzung über den Vorfall in Örebro zeigt, dass die Diskussion über Waffengesetze und die Prävention von Gewalt an Schulen weiterhin von großer Bedeutung ist. Die tragischen Ereignisse werden nicht nur Schweden, sondern auch andere Länder zum Nachdenken anregen, wie ähnlichen Vorfällen in der Zukunft begegnet werden kann.