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Ukraine: 18 Tote nach verheerendem Raketenangriff auf Krywyj Rih!

Am 5. April 2025 meldet die Ukraine 51 abgeschossene russische Drohnen. Bei einem Raketenangriff auf Krywyj Rih sind 18 Menschen, darunter neun Kinder, gestorben. Diplomatische Gespräche über Friedenssicherung laufen.

Am 5. April 2025 wurde die Ukraine erneut von einer Welle russischer Angriffe getroffen. In der Nacht gelang es den ukrainischen Luftabwehrkräften, 51 von 92 russischen Drohnen abzufangen. Laut Informationen von Tagesschau gab es Schäden in den Regionen Kiew, Zhytomyr, Sumy und Dnipropetrovsk. Auch in den von Russland kontrollierten Gebieten gab es Berichte über Zerstörungen.

Russland beschuldigt die Ukraine, innerhalb eines Tages 14 Angriffe auf Energieanlagen verübt zu haben. Diese Angriffe sollen Schäden in den Regionen Brjansk, Belgorod, Smolensk, Lipezk und Woronesch verursacht haben. Beide Seiten werfen sich vor, eine vereinbarte Waffenruhe zu brechen, die von den USA vermittelt wurde und einen vorübergehenden Stopp von Angriffen auf Energieinfrastruktur vorsieht. Dennoch entwickeln sich die Angriffe weiterhin in einem hohen Tempo, wie MDR berichtet.

Angriffe auf Zivilisten und kritische Infrastruktur

Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich in Krywyj Rih, wo ein russischer Raketenangriff die Zahl der Todesopfer auf 18 erhöhte, darunter neun Kinder. Zudem wurden mindestens 61 Menschen verletzt, wovon 12 ebenfalls Kinder sind. Diese Tragödie kommt zu einem weiteren verheerenden Drohnenangriff hinzu, bei dem ein Mensch getötet und drei verletzt wurden. Krywyj Rih liegt etwa 60 Kilometer nordwestlich der Frontlinie und hatte vor dem Krieg mehr als 600.000 Einwohner, wie MDR hervorhebt.

In einem weiteren Vorstoß soll die Ukraine eine Industrieanlage in der westrussischen Republik Mordwinien angegriffen haben. Laut russischen Angaben gab es dabei keine Opfer, jedoch wurden Einsatzkräfte vor Ort alarmiert. Die Art der angegriffenen Anlage bleibt unklar, doch Informationen aus dem Telegram-Kanal Basa deuten darauf hin, dass eine Glasfaser-Fabrik in Saransk Ziel des Angriffs war.

Internationale Gespräche und Militärplanung

Im Kontext des andauernden Konflikts fanden Gespräche zwischen den Armeechefs von Frankreich und Großbritannien sowie Präsident Selenskyj in Kiew statt. Diese Verhandlungen konzentrierten sich auf die zukünftige Friedenssicherung nach dem Ukraine-Krieg und mögliche internationale „Rückversicherungstruppen“ sowie die Luftverteidigung der Ukraine. Diese Entwicklung könnte für die Sicherheitsarchitektur in der Region von entscheidender Bedeutung sein, wie Tagesschau feststellt.

Unterdessen fordert der Präsident des Reservistenverbands, Sensburg, die Bereitstellung von einer Million Reservisten für die Landesverteidigung. Er kritisiert die geplante Zahl von 5.000 freiwilligen Wehrdienstleistenden als unzureichend. Solche Überlegungen verdeutlichen die Dringlichkeit und Intensität der militärischen Planungen in Reaktion auf die fortwährenden Angriffe.

Insgesamt bleibt die Situation in der Ukraine angespannt. Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen die humanitäre Krise und die verheerenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, während die Militärstrategie beider Seiten an Intensität zunimmt. Weitere Informationen über die vorliegenden Drohnenangriffe und deren Auswirkungen auf die ukrainische Infrastruktur finden Sie auch bei Spiegel.

Referenz 1
www.tagesschau.de
Referenz 2
www.mdr.de
Referenz 3
www.spiegel.de
Quellen gesamt
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