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Inflation in Sachsen-Anhalt: Deutlicher Rückgang auf 2,5% 2024!

Die Inflationsrate in Sachsen-Anhalt sinkt deutlich auf 2,5 Prozent im Jahresdurchschnitt 2024. Erfahren Sie die Hintergründe der Preisentwicklung im Energiebereich und bei Lebensmitteln.

Die Inflationsrate in Sachsen-Anhalt hat sich im Jahr 2024 deutlich entspannt. Laut den aktuellen Daten betrug der Jahresdurchschnitt 2,5 Prozent. Dies stellt einen erheblichen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren dar, insbesondere wo die Teuerungsrate 2023 bei 6,0 Prozent und noch 2022 bei rund 7 Prozent lag. Im Dezember 2024 lag die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 3,1 Prozent, was den Anstieg der Lebenshaltungskosten signalisiert, jedoch im historischen Kontext gemildert erscheint. Merkur berichtet von einer allgemeinen Preisentwicklung, die von einer Entlastung geprägt ist.

Ein besonders bemerkenswertes Detail ist der Rückgang der Energiekosten. Im Jahr 2024 verzeichneten die Strompreise einen Rückgang um etwa 11 Prozent, während Heizölpreise um fast 9 Prozent sanken. Trotz dieser positiven Entwicklung stiegen die Preise für Fernwärme um ein Drittel. Dies führte insgesamt dazu, dass die Gesamtkosten für Haushaltsenergie im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden konnten. Im Lebensmittelsektor hingegen gab es moderate Preissteigerungen von durchschnittlich 1,4 Prozent, wobei Margarine um ein Drittel teurer wurde und die Preise für pflanzliche Öle fast um 20 Prozent stiegen. Auf der anderen Seite wurden Zitrusfrüchte etwa 17 Prozent günstiger.Sachsen-Anhalt Statistik fügt hinzu, dass trotz dieser Preisanpassungen Dienstleistungen wie Versicherungen und Gastronomie teils signifikante Preissteigerungen erlebten.

Entwicklung der Preise und Verbraucherindex

Die Analyse der Preisentwicklung zeigt, dass das Niveau der Jahresteuerungsrate von 2024 mit 2,5 Prozent deutlich unter den Werten der letzten drei Jahre liegt. Der Indexstand für Dezember 2024 betrug 121,6, basierend auf dem Jahr 2020, was bedeutet, dass das Preisniveau seit 2020 im Durchschnitt um mehr als ein Fünftel gestiegen ist. Zwischen 1995 und 2020 gab es nur zwei Überschreitungen der 2-Prozent-Marke, was die heutige Situation in einen historischen Kontext rückt.

Die stärksten Preissteigerungen wurden in den Bereichen Finanzdienstleistungen (plus 8,2 Prozent) sowie Gastronomie und Beherbergungsdienstleistungen (plus 7,5 Prozent) verzeichnet. Die Preissteigerungen bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren lagen bei 4,9 Prozent, während im Bereich Bildung die Kosten um 3,5 Prozent und im Gesundheitsbereich um 3,0 Prozent stiegen. Dem gegenüber steht eine verhältnismäßig geringe Teuerung bei Freizeit, Sport und Kultur mit 2,2 Prozent.

Zusammenfassung der Inflationslage

Trotz der Erleichterungen in vielen Bereichen zeigt sich, dass es auch 2024 zu inflationsbedingten Herausforderungen für die Haushalte in Sachsen-Anhalt kam. Während einige Preise sanken, bleiben andere, insbesondere im Dienstleistungssektor, hoch. Die Aufteilung der Preissteigerungen zeigt ein differenziertes Bild, wo einige Grundbedürfnisse moderat teurer wurden, was den Verbraucher weiterhin vor Herausforderungen stellt.Statista verfolgt die monatlichen Inflationsraten und bekräftigt die anhaltende Aufmerksamkeit für diese wirtschaftliche Entwicklung.

Referenz 1
www.merkur.de
Referenz 2
statistik.sachsen-anhalt.de
Referenz 3
de.statista.com
Quellen gesamt
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