Gaza

Israels brutale Angriffe: Dutzende Tote in Gaza und neue Evakuierungen!

Israelische Angriffe in Gaza fordern zahlreiche Tote, darunter Frauen und Kinder. Die humanitäre Lage verschärft sich, während Evakuierungsbefehle die Zivilbevölkerung weiter belasten. Die Eskalation bedroht den fragilen Frieden.

Die Gewalt in Gaza eskaliert weiterhin, während israelische Luftangriffe in der Nacht zum 3. April 2025 Dutzende von Palästinensern das Leben kosteten. Unter den Opfern befinden sich sechs Mitglieder einer einzigen Familie. Diese Attacken trafen ein als „humanitär“ bezeichnetes Vertriebenenlager sowie Zelte, die obdachlose Personen in Khan Younis beherbergten. Wie Al Jazeera berichtet, eilten Rettungsteams zur Unfallstelle, während die Zahl der seit dem Wiederbeginn der großangelegten Angriffe am 18. März getöteten Menschen in Gaza auf mindestens 1.163 stieg. Diese Zahl umfasst nahezu 100 Todesfälle in den letzten 24 Stunden allein.

Die alltäglichen Tragödien gehen weiter, da die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn des Krieges am 7. Oktober 2023 auf erschreckende 50.423 angestiegen ist. Ein Sprecher der israelischen Armee, Avichay Adraee, forderte die Bewohner von Shujayea und den umliegenden Nachbarschaften auf, ihre Häuser zu verlassen. Er erklärte, dass die israelische Armee „mit großer Kraft operiert, um die terroristische Infrastruktur zu zerstören“. Adraee wies auf „bekannte Schutzräume“ in Westgaza-Stadt hin, deren genaue Lage unklar ist.

Evakuierungsbefehle und humanitäre Krise

Die humanitäre Lage verschärft sich weiter: Laut dem humanitären Büro der Vereinten Nationen wurden seit dem Beginn der neuen Offensive im März über 142.000 Menschen vertrieben. Diese Zahl spiegelt die fragilen Bedingungen wider, die nach einem Waffenstillstand im Januar entstanden sind. Das CBS News berichtet, dass die israelische Militäroffensive darauf abzielt, militante Gruppen zu eliminieren und Sicherheitszonen innerhalb des Gazastreifens zu schaffen. Verteidigungsminister Israel Katz rechtfertigte den Bedarf an einer Pufferzone als sicherheitsbedingt. Die Palästinenser jedoch betrachten diese Pufferzone als einen Landraub.

Die Evakuierungsbefehle haben auch die Stadt Rafah erreicht, wo Zivilisten gezwungen sind, ihre Heimat aufzugeben. Während eines Berichts wurde festgestellt, dass über 140.000 Menschen seit Ablauf des Waffenstillstands am 18. März vertrieben wurden und vor den anhaltenden Bombardierungen fliehen müssen. Die Herausforderungen für die Vertriebenen sind enorm, da die Versorgung mit Nahrung, Wasser und Unterkünften stark eingeschränkt ist. Die Schließung aller 25 Backstuben in Gaza aufgrund von Nahrungsmangel hat die Situation weiter verschärft.

Internationaler Kontext und künftige Entwicklungen

Die Situation in Gaza wird auch international intensiv beobachtet. Der Konflikt, der am 7. Oktober 2023 mit einem Angriff der Hamas auf Israel begann, hat bereits zu etwa 1.200 israelischen Todesfällen und 251 entführten Personen geführt. Noch besorgniserregender ist die Zahl der palästinensischen Toten, die über 50.400 beträgt, mit 1.066 seit der Wiederaufnahme des Konflikts. SWP Berlin hebt hervor, dass Experten vor einer möglichen weiteren Eskalation der Gewalt warnen. Die Herausforderungen und Chancen eines zukünftigen Wiederaufbaus in Gaza werden ebenfalls diskutiert.

Zusätzlich belasten Berichte über stark eingeschränkte humanitäre Hilfe die zivilen Bedingungen. Der Hostage Families Forum hat die drängende Notwendigkeit betont, die freigelassenen Geiseln zu priorisieren und kritisierte öffentliche Äußerungen über die Behandlung der Geiseln unter den gegenwärtigen Bedingungen.

In dieser komplexen Lage bleibt ungewiss, welche politischen Lösungen ergriffen werden können, um den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen und Stabilität in die Region zu bringen.

Referenz 1
www.aljazeera.com
Referenz 2
www.cbsnews.com
Referenz 3
www.swp-berlin.org
Quellen gesamt
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