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Ein Fußballfest für Kinder: DFB-Frauen spielen live auf KiKa!

Am 8. April überträgt KiKa erstmals ein Fußball-Länderspiel der DFB-Frauen gegen Schottland. Anstoß ist um 17.45 Uhr. Junge Reporter und ein Kultfigur sorgen für ein spannendes Erlebnis.

Am 8. April 2025 wird das Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Schottland in der Volkswagen Arena in Wolfsburg erstmals live im Free-TV auf dem öffentlich-rechtlichen Sender KiKa übertragen. Anstoß ist um 17.45 Uhr. Diese Kooperation mit der ARD-Sportschau zielt besonders auf ein jüngeres Publikum, welches durch innovative Formate und Interaktionen gewonnen werden soll.

Für die Übertragung sind ein Kinderreporter, eine Kinderreporterin und ein Kinderkommentator im Stadion vorgesehen, die von der bekannten Moderatorin Stephanie Baczyk unterstützt werden. Diese Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der jungen Zielgruppe, wie auch der Bundestrainer Christian Wück betont. „Wir möchten die jungen Fans für den Frauenfußball begeistern“, so Wück.

Innovative Interaktionen für Kinder

Im Rahmen der Übertragung wird es zahlreiche Aktionen geben, die speziell für Kinder konzipiert sind. So wird in der Halbzeitpause die KiKa-Kultfigur „Bernd das Brot“ auftreten. Darüber hinaus können Kinder über einen KiKa-Chat am Spieltag ab 17.30 Uhr Fragen stellen. Einige dieser Fragen werden live im Fernsehen behandelt. Zudem wird ein Tippspiel auf kika.de angeboten, bei dem Zuschauer die Chance haben, ein unterschriebenes Trikot zu gewinnen.

Um das Erlebnis noch weiter zu fördern, haben drei Kinder — Lea, Dimitris und Niklas — an einer Mitmachaktion teilgenommen. Diese dürfen nicht nur kommentieren, sondern auch an Pressekonferenzen teilnehmen und Nationalspielerinnen sowie Trainer interviewen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant zudem Familienaktionen während des Spiels.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Die Übertragungsrechte für solche Sportereignisse sind ein komplexes Thema. Ein rechtlicher Überblick zeigt, dass im Sport keine spezifischen Leistungsschutzrechte bestehen. Stattdessen basieren die relevanten Rechte auf Prinzipien wie Urheber- und Eigentumsrecht. Diese Rechte sind von hohem wirtschaftlichem Wert, und die Erlöse aus dem Verkauf audiovisueller Medienrechte sind entscheidend für Ligen und Verbände. Fußballübertragungen erzielen hohe Einschaltquoten, was zu einem intensiven Wettbewerb zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern, Privatsendern und Streamingdiensten wie DAZN führt, das in der jüngsten Vergangenheit einen Großteil der Rechte im Pay-TV-Bereich beansprucht hat, wie fussball-geld.de erklärt.

In der aktuellen Sportlandschaft müssen sich Sender beispielsweise mit unterschiedlichen Lizenzverträgen auseinandersetzen, die klare Regeln zu Zahlung, Exklusivität und Verwertungsformen enthalten. Ein Leistungsschutzrecht könnte möglicherweise juristische Klarheit schaffen und besser auf die speziellen Anforderungen des Sports eingehen.

Mit der Übertragung des Spiels am 8. April bekräftigt KiKa seine Rolle als innovativer Sender und zeigt, wie wichtig es ist, neue Zielgruppen zu erreichen und einzubeziehen — sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Referenz 1
www.derwesten.de
Referenz 2
www.dfb.de
Referenz 3
fussball-geld.de
Quellen gesamt
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