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Red Bull überrascht: Lawson fliegt, Tsunoda übernimmt im Cockpit!

Red Bull hat Liam Lawson nach nur zwei Rennen der Formel-1-Saison 2025 entlassen. Yuki Tsunoda übernimmt ab dem Japanischen Grand Prix. Lawson äußert sich überrascht über die Entscheidung.

Im jüngsten Umbruch der Formel 1 hat Red Bull Racing Liam Lawson nach nur zwei Rennen der Saison 2025 entlassen. Der 21-jährige Neuseeländer zeigte in seinen ersten Auftritten hinter dem Steuer des RB21 nicht die erhoffte Leistung und wird durch den erfahrenen Yuki Tsunoda ersetzt, der ab dem Japanischen Grand Prix für das Team fahren wird. Lawson äußerte sich in einem Interview mit „Sky Sports F1“ überrascht über die Entscheidung, die ihn kalt getroffen hat.

Laut Red Bull-Teamchef Christian Horner lagen die Gründe für dieses schnelle Umdenken bei Lawson in seinen Schwierigkeiten, sich in das neue Auto einzugewöhnen. In den ersten beiden Rennen erzielte Lawson bescheidene Ergebnisse, schaffte es nicht in die zweite Qualifikationsrunde und beendete das Rennen in Australien als „did not finish“ (DNF) sowie das in China auf dem 12. Platz, was auch durch Disqualifikationen anderer Fahrer beeinflusst war. Der durchschnittliche Abstand in der Qualifikation zwischen Lawson und seinem Teamkollegen Max Verstappen betrug 0,880 Sekunden. Diese Überlegenheit von Verstappen ist ein klarer Hinweis darauf, dass Lawson nicht mithalten konnte.

Der Aufstieg von Yuki Tsunoda

Yuki Tsunoda, der jetzt die Gelegenheit erhält, neben Verstappen zu fahren, bringt bereits einige Erfahrung in die F1 mit. Der 24-Jährige hat Lawson in der letzten Saison sowohl in der Qualifikation (6-0) als auch in direkten Rennvergleichen (4-2) geschlagen. Darüber hinaus qualifizierte sich Tsunoda in Australien für den 5. Platz und in China für den 9. Platz, auch wenn er beide Rennen außerhalb der Top 10 beendete. Horner ist überzeugt, dass Tsunodas Erfahrung in der Entwicklung des RB21 entscheidend sein wird, da das Team bestrebt ist, den Weltfahrer- und Konstrukteurstitel zurückzuerobern.

Tsunoda hat seine Karriere 2016 in der japanischen Formel 4 begonnen und ist seit 2021 der erste japanische Vollzeit-F1-Fahrer seit sieben Jahren. Er hat eine so beeindruckende Unterstützung von Honda, die auch Red Bulls Motorenpartner bis Ende der Saison ist. Diese Karrierehipe könnte Tsunoda helfen, Lawson’s Stelle in einem Team zu festigen, das in der jüngeren Vergangenheit oft Fahrer aufgrund von Performance-Überlegungen ausgetauscht hat.

Die Historie der Fahrerwechsel bei Red Bull

Die Entscheidung, Lawson durch Tsunoda zu ersetzen, ist nicht das erste Mal, dass Red Bull seine Fahrer so rasch wechselt. Die Historie des Teams zeigt mehrere Fälle, in denen Fahrer aufgrund mangelnder Leistungen bereits nach wenigen Rennen entlassen wurden. Beispielhaft sind Christian Klien, Scott Speed und Daniil Kvyat zu nennen, die in ähnlichen Situationen durch andere Fahrer ersetzt wurden. Red Bull hat sich durch diese strategischen Wechsel oft als bereitwillig erwiesen, Risiken einzugehen, um sich wettbewerbsfähig zu halten.

Lawson wird nun zu Racing Bulls zurückkehren, wo er zusammen mit dem Rookie-Kollegen Isak Hadjar fahren wird. Das Schwesterteam hat sich in den ersten Wochen dieser Saison als vielversprechend erwiesen und könnte Lawson die Möglichkeit bieten, wieder in die Spur zu finden.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Rennen bleibt abzuwarten, wie Tsunoda sich bei Red Bull schlagen wird, während Lawson versucht, seine Karriere bei Racing Bulls neu zu beleben. Ob dies der letzte Schritt in der Fahrerwechselstrategie von Red Bull ist oder ob es in Zukunft einen Rücktausch geben wird, zeigt nur die Zeit.

Für weitere Informationen über diesen Themenbereich können Sie die Berichterstattung auf derwesten.de, nytimes.com und motorsport.com nachlesen.

Referenz 1
www.derwesten.de
Referenz 2
www.nytimes.com
Referenz 3
de.motorsport.com
Quellen gesamt
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