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Russischer Raketenangriff auf Krywyj Rih: 19 Tote, Welt schaut weg!

Der ukrainische Präsident Selenskyj warnt nach einem russischen Raketenangriff auf Krywyj Rih, der 19 Todesopfer forderte, vor dem Schweigen der Welt. Kritische Stimmen zur Reaktion der USA mehren sich.

Am 5. April 2025 wurde die ukrainische Stadt Krywyj Rih erneut Ziel eines verheerenden russischen Raketenangriffs. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich nach dem Vorfall besorgt und warnt vor dem Schweigen der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf die anhaltenden Aggressionen Russlands. Der Angriff forderte 19 Menschenleben, darunter neun Kinder, und hinterließ mehr als 70 Verletzte, darunter auch ein drei Monate altes Baby und Senioren. Aktuell befinden sich 40 Personen, viele davon Kinder, in kritischem Zustand in Krankenhäusern, was die gesundheitlichen Folgen dieser Attacke deutlich macht.

Selenskyj bezeichnete diesen Angriff als einen der dunkelsten Momente für Krywyj Rih. In seiner Ansprache kritisierte er nicht nur die barbarische Vorgehensweise der russischen Streitkräfte, sondern auch die Reaktion der US-Botschaft in der Ukraine. Er war enttäuscht über die unterlassene Nennung von Russland als Angreifer in der Erklärung von US-Botschafterin Bridget Brink, die sich zwar entsetzt über den Vorfall zeigte, jedoch das Wort „russisch“ vermied. Selenskyj betonte, dass es nicht nur falsch, sondern auch gefährlich sei, über die Taten Russlands zu schweigen, während die Zivilbevölkerung leidet.

Russische Reaktionen und die Realität vor Ort

Der russische Militärsprecher sprach von einem „Hochpräzisionsschlag“ gegen sogenannte ukrainische Kommandeure und westliche Instrukteure. Diese Behauptung wurde jedoch vom ukrainischen Generalstab entschieden zurückgewiesen, der den Angriff als gezielte Attacke auf Zivilisten bestätigte. Lokale Führer, einschließlich des Gouverneurs von Krywyj Rih, Serhij Lysak, sprachen von einem „Massenmord an Zivilisten“. Die ukrainische Regierung plant, eine dreitägige Trauerzeit für die Opfer des Angriffs einzuleiten.

Es steht im Kontext der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen, in denen Kriegsverbrechen durch die russischen Streitkräfte ein wiederkehrendes Thema sind. Berichte über den Einsatz von Streumunition in bewohnten Gegenden, wie zum Beispiel in Krywyj Rih, unterstreichen die Gefahren für die Zivilbevölkerung. Experten bezeichnen solche Angriffe als potenzielle Kriegsverbrechen. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte dokumentierte zuvor ähnliche Vorfälle, bei denen zivile Einrichtungen, einschließlich Schulen und Kliniken, Ziel von russischen Angriffen wurden.

Internationale Reaktionen und handelnde Akteure

Selenskyj fordert jedoch nicht nur eine stärkere Anerkennung der Bedrohungen durch Russland, sondern auch klare Konsequenzen von den USA und anderen international wichtigen Akteuren. Hinweise auf frühere Abmachungen zwischen Trump und Putin, die ein Moratorium für Angriffe auf Energieobjekte vorsehen sollten, wurden nicht eingehalten, was die Komplexität der Situation weiter verstärkt. In der vergangenen Woche gab es auch Angriffe in Charkiw, bei denen fünf Menschen ums Leben kamen und 34 verletzt wurden.

Inmitten dieser Gewalteskalation und der anhaltenden humanitären Krise wird die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und klarer Positionierungen gegen die Aggressionen Russlands immer deutlicher. Die weltweite Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, den Verursachern von Kriegsverbrechen Einhalt zu gebieten und die Rückkehr zur Normalität für die Zivilbevölkerung in der Ukraine zu ermöglichen.

Für weitere Informationen über die Berichterstattung über Kriegsverbrechen im Russland-Ukraine-Konflikt ist die umfassende Analyse auf Wikipedia zu finden.

Referenz 1
www.ostsee-zeitung.de
Referenz 2
www.tagesschau.de
Referenz 3
de.wikipedia.org
Quellen gesamt
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