Russland

Russischer Raketenangriff auf Krywyj Rih: 18 Tote, Horror für Zivilisten!

Am 5. April 2025 traf ein schwerer russischer Raketenangriff auf Krywyj Rih die Zivilbevölkerung und forderte mindestens 18 Todesopfer, darunter 9 Kinder. Präsident Selenskyj prangert die Angriffe an.

Am 5. April 2025 kam es in Krywyj Rih, Ukraine, zu einem verheerenden russischen Raketenangriff, bei dem mindestens 18 Menschen ums Leben kamen, darunter neun Kinder. Über 60 weitere Personen wurden verletzt, als eine Rakete in einem Wohngebiet einschlug, direkt bei einem Kinderspielplatz. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich entsetzt und warf Russland vor, absichtlich Zivilpersonen anzugreifen und keine Bereitschaft zu einer Feuerpause zu zeigen. Der Angriff, den das russische Verteidigungsministerium als „Hochpräzisionsschlag“ titulierte, hatte angeblich ein Restaurant mit ukrainischen Kommandeuren zum Ziel, was von ukrainischen Militärs als Lüge zurückgewiesen wurde. Berichten zufolge war die verwendete Rakete vom Typ „Iskander-M“, die mit Streumunition ausgestattet war.

In den 24 Stunden vor dem Angriff wurden auch andere Städte wie Charkiw und ein Kraftwerk in Cherson angegriffen. In Krywyj Rih, das etwa 60 Kilometer nordwestlich der Frontlinie liegt, werden solche Angriffe seit Beginn des Konflikts regelmäßig verzeichnet. Der letzte schwerwiegende Angriff fand am Mittwoch statt, bei dem bereits vier Menschen starben. Selenskyj hatte in einer Telegram-Botschaft internationalem Druck auf Russland und eine Verstärkung der ukrainischen Luftabwehr gefordert.

Reaktionen und internationale Reaktionen

Die internationalen Reaktionen auf den Angriff sind gemischt. Der US-Präsident Donald Trump äußerte, dass er eine klare Linie in den Verhandlungen mit Russland ziehen wolle und vor endlosen Gesprächen warnt. US-Außenminister Marco Rubio ergänzte, dass die Hinhaltetaktik von Wladimir Putin nicht lange akzeptiert werden könne. Rubio äußerte die Erwartung, dass sich in naher Zukunft Fortschritte in den Verhandlungen zeigen würden.

Russland hingegen hält an seiner Sichtweise fest und behauptet, bei dem Angriff eine Gruppe ukrainischer Soldaten mit ausländischen Ausbildern getroffen zu haben. Es bleibt jedoch unklar, wie die USA reagieren werden, sollten sich die Bedingungen nicht ändern.

Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht

Der aktuelle Konflikt wirft auch ernsthafte Fragen hinsichtlich des humanitären Völkerrechts auf. Gemäß dem humanitären Völkerrecht, das in den Genfer Konventionen festgelegt ist, dürfen Zivilpersonen nicht angegriffen werden. Der Schutz von Zivilisten sowie die Einhaltung von Verhältnismäßigkeit in bewaffneten Konflikten sind zentrale Prinzipien. Explosive Waffen mit großflächiger Wirkung sollten in städtischen Gebieten vermieden werden, um zivile Opfer zu minimieren. Angriffe auf zivile Objekte und Kulturgut sind völkerrechtlich verboten.

Die internationale Gemeinschaft und Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) rufen dazu auf, Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu untersuchen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Kriegsverbrechen zu verhindern und zu verfolgen.

Referenz 1
www.merkur.de
Referenz 2
www.tagesschau.de
Referenz 3
www.icrc.org
Quellen gesamt
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