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Nordkoreanische Truppen ziehen sich zurück – Hohe Verluste in Kursk!

Nordkoreanische Soldaten ziehen sich nach hohen Verlusten aus der Ukraine zurück. Berichte über ihre Rolle im Konflikt mit Russland zeigen gravierende Herausforderungen und militärische Komplikationen auf.

Die militärische Unterstützung Nordkoreas für Russland im Ukraine-Konflikt hat in den letzten Tagen einen entscheidenden Wandel erfahren. Berichten zufolge wurden nordkoreanische Truppen vom Frontabschnitt abgezogen, nachdem die Verluste als besorgniserregend hoch eingestuft wurden. Nordkoreanische Soldaten sind seit Herbst 2023 aktiv an Seite der russischen Streitkräfte und haben in dieser Zeit eine erhebliche Rolle im Konflikt gespielt.

Oberst Olexander Kindratenko, Sprecher der ukrainischen Spezialeinheiten, bestätigte den Abzug und bemerkte, dass die nordkoreanischen Einheiten seit etwa drei Wochen nicht mehr signifikant in den Kampfhandlungen präsent seien. Diese Rückzüge scheinen eine direkte Folge der hohen Verluste zu sein, die in den letzten Monaten aus dem Einsatzgebiet Kursk gemeldet wurden. Laut der „New York Times“ könnten diese Entwicklungen eng mit der dortigen militärischen Situation zusammenhängen, die für die nordkoreanischen Truppen äußerst herausfordernd war.

Hintergrund der nordkoreanischen Truppenpräsenz

Die ersten Berichte über die Entsendung nordkoreanischer Soldaten datieren auf Ende Oktober 2023. Zu diesem Zeitpunkt hatten Wladimir Putin und Kim Jong-un eine stärkere militärische Kooperation vereinbart, um Russlands Angriff auf die Ukraine zu unterstützen. Aktuellen Schätzungen zufolge befinden sich derzeit rund 3.000 nordkoreanische Soldaten in Russland, mit einem geplanten Kontingent von bis zu 12.000, das als Unterstützung für russische Truppen bereitgestellt werden könnte. Die nordkoreanischen Soldaten sind überwiegend Infanteristen ohne eigene Panzer oder Artillerie, was ihre Einsatzmöglichkeiten limitiert.

In den Kämpfen um Kursk kam es zu schweren Verlusten, mit Schätzungen, dass von 10.000 bis 12.000 eingesetzten Soldaten etwa ein Drittel gefallen oder schwer verwundet ist. Diese hohen Verluste werden auf eine Kombination aus mangelhafter Ausbildung, unzureichender Ausrüstung und Kommunikationsproblemen zwischen russischen und nordkoreanischen Truppen zurückgeführt. Die Ukraine hingegen nutzt zunehmend moderne Technologien wie FPV-Drohnen, um den nordkoreanischen Einheiten erheblichen Schaden zuzufügen.

Die Strategische Lage

Während die russischen Streitkräfte versuchen, den Druck im westlichen Teil des Kursker Vorstoßes aufrechtzuerhalten, um Dörfer wie Tolstoj Lug und Selenij unter ihre Kontrolle zu bringen, wird deutlich, dass die Kampfhandlungen intensiver werden. Berichte über die Gefangennahme nordkoreanischer Soldaten durch die ukrainischen Streitkräfte sind ebenfalls aufgetaucht, was die Unsicherheit und die Verwirrung innerhalb der nordkoreanischen Einheiten verdeutlicht. Die ukrainische Seite versucht sogar, nordkoreanische Soldaten mit Flugblättern zur Kapitulation zu bewegen.

Die gesamte Situation zeigt, wie Nordkorea, durch die Entsendung von Soldaten, zu einer de facto Kriegspartei wird. Dies könnte auch bedeuten, dass eine weitere Mobilisierung in Russland vermieden wird, während gleichzeitig der Kreml auf Unterstützung durch Länder wie Nordkorea und Iran angewiesen ist. Die militärische Unterstützung könnte zudem die Verhandlungsposition Kim Jong-uns in zukünftigen Gesprächen verbessern.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Lage an der Front entwickeln wird und welchen Einfluss die Abzüge nordkoreanischer Soldaten auf die weiteren militärischen Strategien beider Seiten haben. Die fortwährenden Kämpfe um Städte und strategische Punkte in der Ukraine sind längst nicht entschieden, und die Rolle Nordkoreas wird in den kommenden Wochen weiterhin von zentraler Bedeutung sein.

Für weiterführende Informationen zu diesem Thema können Sie die Artikel von bnn.de, zdf.de und derbund.ch lesen.

Referenz 1
bnn.de
Referenz 2
www.zdf.de
Referenz 3
www.derbund.ch
Quellen gesamt
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