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NATO-Bericht: Fast 900.000 russische Soldaten im Ukraine-Krieg verloren!

Die russischen Verluste im Ukraine-Krieg haben laut NATO die Marke von 900.000 erreicht. Ein ranghoher Beamter schätzt die Zahl der getöteten Soldaten auf bis zu 250.000. Die Situation eskaliert weiter.

Die Verluste der russischen Streitkräfte im Ukraine-Krieg haben laut NATO ein alarmierendes Ausmaß erreicht. Schätzungen eines ranghohen NATO-Beamten zufolge sind bis zu 250.000 russische Soldaten getötet worden. Insgesamt belaufen sich die russischen Verluste auf etwa 900.000 Soldaten, die entweder getötet oder verwundet wurden. Diese dramatische Zunahme der Verluste wird auf eine Ausweitung der Kampfzonen und intensivere militärische Operationen zurückgeführt. Für den Monat Februar 2024 wird mit mehr als 35.100 Verlusten gerechnet, während die NATO Ende Oktober 2023 von mehr als 600.000 Verlusten sprach berichtet.

Ein weiterer interessanter Aspekt sind die nordkoreanischen Soldaten, die für das russische Militär aktiviert wurden. Schätzungen zufolge sind rund 1.500 nordkoreanische Soldaten in der Grenzregion Kursk stationiert, wie auch eine weitere Truppe von etwa 3.500, die zu Trainingszwecken nach Russland geschickt wurde. Die Verluste dieser Einheiten sind erheblich, mit ungefähr 1.500 Toten und 3.500 Verwundeten stellt die NATO fest.

Statische Frontlinien und ukrainische Erfolge

Die militärische Situation an der Front hat sich als äußerst herausfordernd für beide Seiten erwiesen. In den zwei Jahren des russisch-ukrainischen Krieges haben beide Kriegsparteien Schwierigkeiten, die strategische Initiative zu erlangen, da die Ressourcen nicht ausreichten, um klare politische Ziele zu erreichen. Der Frontverlauf ist derzeit nahezu statisch, obwohl schnell Veränderungen eintreten können. So hat die Ukraine beispielsweise Russlands Lufthoheit fast neutralisiert und die russische Schwarzmeerflotte zurückgedrängt, trotz eigener begrenzter marine Möglichkeiten analysiert die aktuelle Lage.

Die Ukraine hat im Jahr 2024 von den Russen 4.168 Quadratkilometer Land erobert, insbesondere im Donbass und um Kursk, trotz eines verlangsamten Vormarsches, bedingt durch widrige Wetterbedingungen und verbesserte ukrainische Verteidigungsmaßnahmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj räumte ein, dass es der russischen Armee gelungen ist, Geländegewinne zu erzielen. In bestimmten Regionen, wie westlich von Kurachowe und südlich von Pokrowsk, kam es zu russischen Erfolgen berichtet ZDF.

Die Bedeutung des internationalen Unterstützungsnetzwerks

Die Ausgangslage für die Ukraine ist herausfordernd, jedoch nicht aussichtslos. Um die militärische Situation zu verbessern, ist der Westen gefordert, der Ukraine mehr strategische Ressourcen und Hochpräzisionswaffen zur Verfügung zu stellen. Ein strategisches Ziel besteht darin, den russischen Nachschub, insbesondere über die Krim, zu unterbrechen so die Analyse.

Die Anklangslosigkeit des internationalen Rückhalts könnte hingegen katastrophale Folgen für die Ukraine haben, und möglicherweise zu einem Verhandlungsfrieden führen, der erneute Gebietsverluste zur Folge hätte. In diesem komplexen Geflecht von militärischen Verlusten und geopolitischen Strategien wird deutlich, wie sehr der Ausgang dieses Konflikts von der Frage abhängt, wie sich die internationale Gemeinschaft weiterhin positioniert und agiert.

Referenz 1
www.zvw.de
Referenz 2
laender-analysen.de
Referenz 3
www.zdf.de
Quellen gesamt
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