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Krieg in der Ukraine: Nordkorea zieht Truppen ab – Russische Angriffe nehmen zu!

Nordkoreanische Soldaten wurden aus Kursk abgezogen, während Russland und die Ukraine an verschiedenen Fronten kämpfen. Erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen und geopolitischen Spannungen im Ukraine-Konflikt.

Am 4. Februar 2025 berichtete der südkoreanische Geheimdienst NIS, dass nordkoreanische Truppen, die seit Mitte Januar an der Seite der russischen Armee in der Grenzregion Kursk kämpften, abgezogen wurden. Dies könnte auf hohe Verluste der nordkoreanischen Soldaten zurückzuführen sein. Mindestens 11.000 Soldaten waren seit Oktober 2023 in Kursk stationiert, um das von der Ukraine kontrollierte Gebiet zurückzuerobern. Dennoch hat Russland den Abzug der nordkoreanischen Truppen bislang nicht bestätigt, was die Situation weiter kompliziert.

Oleksandr Syrskyj, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, berichtete über verstärkte ukrainische Angriffe auf militärische Einrichtungen in Russland, speziell in der Region Kursk. Die ukrainische Armee meldete am 3. Februar 53 Gefechte mit russischen Truppen und fokussierte 25 Angriffe in Richtung Pokrowsk. Inmitten dieser militärischen Auseinandersetzungen hat die ukrainische Armee auch russische Energieinfrastruktur angesgriffen, darunter die Gasanlage Astrachan und die Raffinerie Wolgograd, um die Treibstoffversorgung der russischen Streitkräfte zu schädigen.

Neue Angriffe auf ukrainische Städte

Bereits vor diesen Entwicklungen hatte Russland seine Luftangriffe auf ukrainische Städte intensiviert. In Poltawa gab es am selben Tag 14 Tote, darunter zwei Kinder, sowie zahlreiche Verletzte. Auch in anderen Städten wie Sumy und Charkiw forderten die Angriffe Opfer und verursachten genannte Zerstörungen. Das ukrainische Staatsoberhaupt Wolodimir Selenskij bezeichnete die Angriffe als „weiteres terroristisches Verbrechen“ und forderte internationale Unterstützung, insbesondere im Bereich der Luftabwehr.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Angriffe seien auf die Energieinfrastruktur der Ukraine gerichtet und alle anvisierten Objekte seien demnach zerstört worden. Dabei ist zu beachten, dass die Angaben der Konfliktparteien nur schwer unabhängig überprüfbar sind.

Nordkoreas Rolle im Konflikt

Nordkorea tritt im Konflikt als Unterstützung Russlands in Erscheinung, übersteigende seine militärischen Möglichkeiten hinaus. Das Land hat beträchtliche Mengen an Artillerie und Raketen an Russland geliefert und dabei die Offensive der Ukraine geschwächt. Ab Oktober 2024 entsendete Nordkorea mindestens 8.000 Soldaten nach Russland, um dessen Streitkräfte zu unterstützen. Laut Experten ist der militärische Wert dieser Truppen jedoch fraglich, da sie ohne schwere Ausrüstung geschickt wurden.

Die geopolitische Lage wird zunehmend als herausfordernd wahrgenommen. Präsident Selenskyj äußerte Besorgnis über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Nordkorea, Russland, China und dem Iran, die als ernsthafte Bedrohung für andere Staaten gilt. Diese Länder koordinieren ihre Aktionen und diskutieren über eine neue, multipolar bezeichnete internationale Ordnung, was die Stabilität in Europa, dem Nahen Osten und Asien gefährden könnte.

In einer dramatischen Wendung wurde der Verwaltungschef der besetzten Stadt Sjewjerodonezk, Nikolai Morgunow, von russischen Ermittlungsbehörden festgenommen. Ihm werden Raub und Entführung vorgeworfen, was die Spannungen innerhalb der besetzten Gebiete weiter verstärkt. In der internationalen Arena wurden zudem die US-Hilfen für die Ukraine in den Fokus gerückt, wobei Donald Trump von der Ukraine seltene Erden als Gegenleistung für Unterstützung fordert, während ein Stopp von Hilfen angedacht wird.

Inmitten dieser Bedrohungen wird von den Vereinten Nationen berichtet, dass seit August 2023 mindestens 79 ukrainische Soldaten in russischer Gefangenschaft hingerichtet wurden. Diese erschreckenden Statistiken unterstreichen die hohen humanitären Kosten des Konflikts, der weiterhin eine tiefe gesellschaftliche und politische Spaltung hervorruft.

Referenz 1
www.op-online.de
Referenz 2
www.sueddeutsche.de
Referenz 3
www.focus.de
Quellen gesamt
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