
Im Landkreis Oldenburg und in Delmenhorst sind für die Woche vom 24. bis 28. März 2025 wieder Geschwindigkeitskontrollen geplant. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und vor allem die Zahl von Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren. Kreiszeitung berichtet von den genauen Standorten der Kontrollen, die sowohl in ländlichen als auch urbanen Gebieten durchgeführt werden.
Für den Montag, den 24. März, sind die Messungen in Aschenstedt auf der Aschenstedter Straße geplant, während am Dienstag, den 25. März, die Oberlethe auf der Böseler Straße kontrolliert wird. Der Mittwoch, 26. März, sieht die Hauptstraße in Beckeln vor, gefolgt von Kontrollen in Harpstedt am Donnerstag, den 27. März, auf der Straße Am Großen Wege, und in Hoyerswege am Freitag, den 28. März, auf der Wildeshauser Landstraße.
Kontrollen in Delmenhorst
In Delmenhorst beginnt die Woche am Montag mit einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der Kantstraße. Am Dienstag wird die Schliemannstraße kontrolliert, gefolgt vom Kreuzweg am Mittwoch, Riedeweg am Donnerstag und der Delmodstraße am Freitag. Darüber hinaus wird an verschiedenen Kreuzungen in Delmenhorst eine Rotlichtüberwachung eingerichtet, darunter die Friedrich-Ebert-Allee/Koppelstraße sowie der Hasporter Damm an mehreren Schnittpunkten.
Die Polizei weist darauf hin, dass weitere Messpunkte in der Region zu erwarten sind, die nicht namentlich aufgelistet werden. Verkehrsteilnehmer sind angehalten, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsgrenzen zu halten, insbesondere in der Nähe von Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen. Die Einhaltung der Geschwindigkeiten trägt zur Verhinderung von Unfällen und unnötigem Lärm bei, was für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist.
Hintergrund zur Verkehrssicherheit in Niedersachsen
Diese Blitzaktionen sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Steigerung der Verkehrssicherheit in Niedersachsen. Bereits 2011 wurde die Verkehrsinitiative (VSI) 2020 ins Leben gerufen, um die Zahl der Verkehrstoten und schwer Verletzten deutlich zu reduzieren. Trotz intensiver Bemühungen zeigt die erste Bilanz, dass die angestrebten Ziele nicht vollständig erreicht wurden. Polizei Niedersachsen berichtet von der Notwendigkeit einer Neuausrichtung, da sich gesellschaftliche und technische Entwicklungen in der Mobilität verändert haben.
Die neue Fachstrategie Verkehr hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Straßen sicherer zu machen und die Verkehrsunfallzahlen signifikant zu senken. Ein zentrales Anliegen ist die VISION ZERO der Europäischen Union, die darauf abzielt, die Zahl der tödlich Verletzten und Schwerverletzten im Straßenverkehr bis 2050 nahezu auf Null zu bringen. Es betont, dass die Verkehrssicherheitsarbeit kontinuierlich überprüft und angepasst werden muss, um effektiv zu bleiben.
Die Bevölkerung wird dazu ermutigt, sich weiterhin aufmerksam und verantwortungsbewusst im Straßenverkehr zu verhalten, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.