
Am Freitagabend fand der Neujahrsempfang in der Rhein-Pfalz-Halle statt. Bürgermeister Matthias Hoffmann blickte auf die Errungenschaften engagierter Menschen der vergangenen Jahre zurück. Während der Veranstaltung war das häufige Wort „Danke“ ein zentrales Element, das für den Wert der gemeinschaftlichen Anstrengungen stand. Hoffmann äußerte Besorgnis über weltweite Entwicklungen und appellierte an die Gemeinschaft, sich nicht spalten zu lassen und den Zusammenhalt zu bewahren. Diese Aspekte zeigen die Bedeutung des Neujahrsempfangs als eine festliche Veranstaltung, die häufig dazu dient, das neue Jahr mit Freunden, Kollegen und Partnern zu begrüßen und den Gemeinschaftssinn zu stärken, wie auch weihnacht.org hervorhebt.
In Mannheim fand der Neujahrsempfang im Rosengarten unter dem Motto „Miteinander“ statt. Das Foyer des Mozartsaals war mit Ständen von verschiedenen Vereinen, Einrichtungen und Unternehmen gut besucht. Aussteller wie MVV, Marchivum und das Oststadttheater präsentierten ihre Angebote und strapazierten den gemeinsamen Geist des Miteinanders, der von Oberbürgermeister Christian Specht lobend hervorgehoben wurde. Er betonte die große Resonanz sowie die aktive Mitgestaltung der Bürger. Der Empfang fand bereits zum 25. Mal statt und war geprägt von Musik und Austausch.
Kulturelle Beiträge und gesellschaftliche Themen
Der Kinder- und Jugendchor des Nationaltheaters beeindruckte mit dem Lied „A Song for Peace“, das in acht Sprachen gesungen wurde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Merve Uslu-Ersoy und Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye. Ein Filmbeitrag des Rhein-Neckar-Fernsehens reflektierte sowohl die schwierigen als auch die positiven Ereignisse des Jahres 2024, wie den tödlichen Messerangriff sowie den Bau neuer Brücken und Radwege.
Specht nahm auch gesellschaftliche Themen in den Fokus seiner Ansprache. Die Sanierung des Nationaltheaters hat sich auf über 325 Millionen Euro erhöht, während die Pläne für einen Neubau der Stadtbibliothek gestrichen wurden. Geopolitische Herausforderungen und der unklare Status des Carl-Benz-Stadions wurden ebenfalls angesprochen. Der Oberbürgermeister stellte den Flüchtling Mohammad Alsaadi vor, der in Deutschland eine Zahntechniker-Ausbildung anstrebt. Dies steht exemplarisch für die Vielfalt der Einwohner Mannheims.
Gemeinschaftsgefühl und Prioritäten für 2025
Ein zentrales Anliegen der Neujahrsempfänge ist die Förderung eines Gemeinschaftsgefühls. Dies wurde auch in Mannheim von den Besuchern unterstrichen, die die Bedeutung von Sicherheit und Zusammenhalt betonten. Gleichzeitig forderte Specht einen Beteiligungsprozess zur Bekämpfung von Gewalt- und Drogenproblemen am Alten Messplatz und stellte Mannheim als Pilotstadt für Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit in den Vordergrund.
Im Kontext der Ansprachen und Erlebnisse zeigt sich auch, dass Neujahrsempfänge nicht nur Momentaufnahmen, sondern auch Plattformen zur Festigung alter und zur Bildung neuer Verbindungen sind. Im Rahmen solcher Veranstaltungen entsteht ein kollektives Gefühl der Zugehörigkeit, das über die persönlichen Beziehungen hinausgeht, und gleichzeitig ein heiterer, professioneller Rahmen bereitgestellt wird, in dem man Visionen für die Zukunft diskutieren kann.