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Michael Stipe feiert 65: Der unvergessliche Rockstar und sein Erbe!

Michael Stipe von R.E.M. feiert heute seinen 65. Geburtstag. Die ikonische Band prägte den Alternative Rock über drei Jahrzehnte und hinterließ mit Hits wie „Losing My Religion“ bleibenden Einfluss.

Am 5. Januar 2025 feiert Michael Stipe, der ehemalige Frontmann von R.E.M., seinen 65. Geburtstag. Stipe, geboren 1960 in der Nähe von Atlanta, Georgia, wurde durch die unternehmerische Laufbahn seines Vaters geformt, die ihn an verschiedene Orte in den USA und nach Deutschland führte. In Athens, Georgia, studierte er und begegnete dort den späteren Bandkollegen Bill Berry, Peter Buck und Mike Mills, was den entscheidenden Impuls zur Gründung von R.E.M. gab. Diese Formation, die 1980 gegründet wurde, gilt als eine der ersten Bands, die sich dem Genre des Alternative Rock verschrieben hat.

R.E.M. trat am 5. April 1980 zum ersten Mal in einer verlassenen Kirche auf, und die Band entwickelte sich schnell zu einer bekannten Größe in der Musikszene. Die erste Single „Radio Free Europe“, die 1981 veröffentlicht wurde, erregte sofort Aufmerksamkeit und führte zu ihrem frühzeitigen Erfolg. Die ersten beiden Alben, „Murmur“ (1983) und „Reckoning“ (1984), legten den Grundstein für ihren Ruf als Pioniere des Alternative Rock, bei dem sie Elemente von College Rock, Folk Rock und jangle Pop kombinierten. Stipes unverwechselbare Stimme und sein charakteristischer nuschelnder Gesang wurden zum Markenzeichen der Band.

Der Aufstieg zu internationalem Ruhm

Mit dem Wechsel zu Warner Bros. Records und der Veröffentlichung des Albums „Green“ (1988) gelang es R.E.M., eine breitere Zuhörerschaft zu erreichen. Die kommerzielle Erfolgswelle setzte sich mit Hits wie „Losing My Religion“ und „Everybody Hurts“ fort, die nicht nur hohe Charterfolge erzielten, sondern auch künstlerische Ambitionen mit einem massentauglichen Appeal kombinierten. Insbesondere „Losing My Religion“ wurde zur höchsten Platzierung in den Billboard-Charts und erreichte Platz vier.

In den 1990er Jahren veröffentlichte R.E.M. mit „Monster“ (1994) und „New Adventures in Hi-Fi“ (1996) Alben, die Mut zur Innovation bewiesen. Der Ausstieg von Bill Berry im Jahr 1997 führte allerdings zu einem stilistischen Wandel. Die folgenden Alben „Up“ (1998) und „Reveal“ (2001) polarisierten die Meinungen der Fans und Kritiker. Schließlich gab die Band am 21. September 2011 ihre überraschende Auflösung bekannt, nachdem sie weltweit über 90 Millionen Alben verkauft hatte.

Vermächtnis und künstlerische Wandlung

Die Erfolge von R.E.M. wurden 2007 mit ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame gekrönt. Michael Stipe schloss 2019 eine Reunion der Band aus und betonte, dass „das Kapitel R.E.M. vorbei“ sei. Seither hat er sich verschiedenen Kunstformen zugewandt, einschließlich Fotografie und Bildhauerei, und einige Solo-Singles veröffentlicht, die sich stilistisch von der Musik der Band unterscheiden, jedoch seine charakteristische Stimme beibehalten.

Das musikalische Erbe von R.E.M. und die Entwicklung des Alternativrocks sind untrennbar verbunden. Die Band zählt zu den Wegbereitern des Genres, das in den späten 1970er Jahren entstand und in den frühen 1990er Jahren populär wurde. Die Mischung aus Punkrock und verschiedenen anderen Musikstilen machte R.E.M. zu einem wichtigen Bestandteil der alternativen Musikszene. Ihr Einfluss ist bis heute spürbar, sowohl in der Entwicklung neuer Subgenres als auch in der Arbeit zahlreicher nachfolgender Bands wie Nirvana und Radiohead.

Referenz 1
www.sueddeutsche.de
Referenz 2
en.wikipedia.org
Referenz 3
de.m.wikipedia.org
Quellen gesamt
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