
Die österreichische Nationalspielerin Annabel Schasching verlässt den SC Freiburg und wechselt nach Leipzig. Dies bestätigte Birgit Bauer-Schick, die Bereichsleiterin des SC Freiburg, am 2. April 2025. Schasching hat sich entschieden, ihren Vertrag beim SC Freiburg nicht zu verlängern, was für viele Fans eine sorgenvoll zur Kenntnis genommene Entscheidung darstellt.
Die 22-Jährige kam im Januar 2023 von SK Sturm Graz nach Freiburg. In ihrer Zeit beim SC hat sie über 50 Pflichtspiele bestritten, darunter 50 Spiele in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und sieben Einsätze im DFB-Pokal. Während dieser Spiele erzielte sie vier Tore und bereitete fünf Treffer vor. Schasching war zudem ein aktives Mitglied des Mannschaftsrats des Teams.
Ein bedeutender Wechsel
Schasching wird ihre Zeit in Freiburg, ihrer ersten Profistation in Deutschland, sicherlich in guter Erinnerung behalten. Sie betonte in einer persönlichen Stellungnahme, dass sie den herzlichen Empfang sowie die Unterstützung durch Fans und Mannschaft sehr dankt. Ihre Entscheidung für einen Wechsel zu Ligakonkurrent RB Leipzig unterstreicht die Ambitionen der Spielerin, in der Frauen-Bundesliga einen neuen Wettbewerb zu suchen und sich weiterzuentwickeln.
Der SC Freiburg plant unterdessen, die durch Schaschings Abgang entstandene Lücke zu schließen. In der kommenden Transferperiode werden neue Spielerinnen verpflichtet, um das Team zu stärken. Der Wechsel von Schasching ist nicht der einzige, denn die Frauen-Bundesliga sieht sich aktuell einer Reihe von Veränderungen gegenüber, bei denen mehrere namhafte Spielerinnen die Vereine wechseln. So berichtet auch 90min, dass zahlreiche Transfers im Gange sind, auch wenn das Transferfenster noch nicht offiziell geöffnet ist.
Die Verpflichtungen und Abgänge in anderen Vereinen zeigen den Wettbewerbsdruck, mit dem sich der SC Freiburg in der kommenden Saison auseinandersetzen muss. Zum Beispiel hat der VfL Wolfsburg eine Vielzahl an Transfers getätigt, während Bayern München die meisten ihrer Schlüsselspielerinnen hält. In dieser bewegten Zeit zeigt sich, wie wichtig strategisches Management im Frauenfußball ist.
Schaschings Wechsel zu RB Leipzig dürfte auch für den Verein selbst von großer Bedeutung sein, da sie eine talentierte Spielerin in ihren Reihen willkommen heißen. Man darf gespannt sein, wie sich die Wechsel in der kommenden Saison auf die Leistungen der Mannschaften auswirken werden. Der Frauenfußball ist dynamisch wie nie zuvor, und sämtliche Akteure sind gefordert, ihre besten Seiten zu zeigen.
Für Fans des SC Freiburg bleibt zudem die Hoffnung, dass die neuen Verpflichtungen in der kommenden Saison fruchtbare Ergebnisse liefern und zur Stärkung des Teams beitragen werden, gegeben die Herausforderungen des Abgangs einer so prägenden Spielerin im Team.
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