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Escape Room 2051: Studierende entführen in die Welt der Energiezukunft!

Am 25. Februar 2025 entwickeln Studierende der Universität Bonn einen mobilen Escape Room zum Thema „2051: Energie im Weltraum“, um Wissen über erneuerbare Energien anschaulich zu vermitteln.

In einem innovativen Projekt hat ein Team von rund 20 Studierenden unter der Leitung von Nele Lassalle und David Ohse vom Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn einen Escape Room mit dem Titel „2051: Energie im Weltraum“ entwickelt. Laut uni-bonn.de tauchen die Teilnehmenden in eine dystopische Welt des Jahres 2051 ein, wo sie durch verschiedene Experimente das Thema erneuerbare Energien erkunden. Das Projekt wird durch das Transfer Center enaCom der Universität Bonn unterstützt und zielt darauf ab, das Wissen über regenerative Energieformen zu vermitteln sowie die Funktionsweise von Wissenschaft anschaulich zu machen.

Zusätzlich wird das Projekt von weiteren Einrichtungen der Universität Bonne begleitet, darunter IMPULSE – House for Intellectual Innovation and Creativity sowie die transdisziplinären Forschungsbereiche „Matter“ und „Sustainable Futures“. Diese Initiative findet im Kontext eines Hochschulwettbewerbs statt, bei dem in diesem Jahr fast 120 Bewerbungen zur Energieversorgung der Zukunft eingereicht wurden.

Hochschulwettbewerb 2025: Ein Überblick

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden insgesamt zehn herausragende Projektideen prämiert. Diese Auswahl umfasst Teilnehmer aus verschiedenen Städten wie Berlin, Bonn, Dresden, und München. Jedes Gewinnerteam erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen bis Ende des Jahres. Die prämierten Themen beinhalten eine Vielzahl von Ansätzen zur Energieversorgung, darunter erneuerbare Energien, energiepolitische Entscheidungen sowie künstlerische Perspektiven auf nachhaltige Energiesysteme. Die Kommunikationsformate sind breit gefächert und reichen von Ausstellungen über Escape-Room-Spiele bis hin zu inklusiven Theaterstücken.

Begleitende Schulungen zu Themen wie Wissenschaftskommunikation, Social Media und Veranstaltungsorganisation werden von Wissenschaft im Dialog veranstaltet. Laut juraforum.de berichten die Teams regelmäßig über ihre Fortschritte auf Instagram und der Webseite des Wettbewerbs.

Die Gewinnerprojekte im Detail

  • Berliner Hochschule für Technik (BHT): „WattWelt“ – ein digitales Lernspiel zur Energiewende für Schüler.
  • Universität Bonn: „2051: Energie im Weltraum“ – mobiler Escape Room über erneuerbare Energien.
  • Technische Universität Dresden: „Zukunftswerkstatt Lausitz 2050“ – Workshops zur nachhaltigen Energielandschaft.
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: „The Art of Energy“ – Austausch über Energie in Literatur und Film.
  • FernUniversität in Hagen: Interaktive Online-Plattform für einkommensschwache Haushalte zur Energiewende.
  • Technische Universität München: „Escape from Carbonia“ – Escape-Room-Spiel zu Energieforschung.
  • Universität Münster: „Windscope“ – Lernstation zur Planung von Windparks mit KI und AR.
  • Universität Regensburg: „Ausstellungsrave“ – Tanzveranstaltung zur Information über erneuerbare Energien.
  • Universität Siegen: „Unsere Energie, unsere Zukunft“ – interaktives Planspiel zu energiepolitischen Entscheidungen.
  • Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld: „Energialogue – die stille Zukunft“ – inklusives Theaterstück zur Energiewende.

Der Wandel in der Energieversorgung wird vor dem Hintergrund des steigenden Energiebedarfs in verschiedenen Lebensbereichen zunehmend brisanter. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Wirtschaft, sondern auch für das Klima, das unter den Folgen unseres Energiehaushaltes leidet. Diese Themen sind nicht nur für die Wissenschaftler von heute relevant, sondern erfordern auch die Unterstützung künftiger Generationen, wie die im Wettbewerb geförderten Ideen demonstrieren.

In einem weiteren Zusammenhang beschäftigt sich Helge Stein, Tenure-Track Professor für Angewandte Elektrochemie am Helmholtz-Institut Ulm, mit der Herausforderung, die Entwicklung neuer Technologien zur Energieversorgung deutlich zu beschleunigen. Das Institut setzt moderne Technologien ein, um die notwendigen Fortschritte in der Forschung zu erzielen, indem es etwa Algorithmen zur Optimierung von Batteriematerialien verwendet. Wie auf helmholtz.de beschrieben, ist die Digitalisierung ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung.

Die Kombination aus technologischem Fortschritt, wissenschaftlicher Bildung und innovativer Kommunikation wird entscheidend für die Bewältigung der Herausforderungen der Energieversorgung der Zukunft sein.

Referenz 1
www.uni-bonn.de
Referenz 2
www.juraforum.de
Referenz 3
www.helmholtz.de
Quellen gesamt
Web: 17Social: 133Foren: 38