
Der FC Bayern München hat gute Nachrichten für seine Fans: Aleksandar Pavlovic könnte schneller als gedacht in den Kader zurückkehren. Nach seiner Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber, die er im Februar erlitt, hat Sportvorstand Max Eberl positive Entwicklungen in Bezug auf die Genesung des 20-jährigen Nationalspielers kommuniziert. Aktuell trainiert Pavlovic zwar individuell, doch er konnte bereits einige Fortschritte verzeichnen. Eberl merkte an, dass die medizinischen Werte «alle gut» seien und kein Druck aufgebaut werde, um Pavlovic vorsichtig wieder an das Training heranzuführen.
Pavlovic hatte seit Ende Februar kein Spiel mehr bestritten. In dieser Zeit verpasste er nicht nur fünf Bundesliga-Partien, sondern auch beide Champions-League-Duelle gegen Bayer Leverkusen sowie die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft im März. Diese sorgsame Handhabung ist wichtig, da bei Pfeifferschem Drüsenfieber besondere Vorsicht geboten ist. Es besteht die Gefahr von Komplikationen wie Milzriss oder Herzschäden, weshalb Spieler vorsorglich aus dem Training genommen werden müssen.
Ruhige Rückkehr ins Training
Die von Eberl angesprochenen Fortschritte sind bemerkenswert, vor allem weil Pavlovic fünf bis sechs Wochen lang keinen Sport treiben konnte. Nach der Nachricht, dass er nun wieder mit einem individuellen Programm startet, zeigt sich die Hoffnung auf ein baldiges Comeback. Allerdings schätzt der Verein, dass ein Einsatz im anstehenden Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand noch zu früh wäre. Die Rückkehr in den aktuellen Bundesliga-Titelkampf und die Champions-League-Runde bleibt jedoch im Raum, was für Pavlovic und die Fans eine positive Nachricht darstellt.
Die Krankheit selbst, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird, hat typischerweise Symptome wie Müdigkeit, Fieber und geschwollene Lymphknoten zur Folge. Laut Expert:innen sollte man nach einer akuten EBV-Infektion mindestens drei Wochen mit sportlicher Betätigung pausieren, um den Körper nicht weiter zu belasten. Daher ist die behutsame Rückführung in den Trainingsbetrieb von größter Bedeutung.
Die anstehenden Herausforderungen
Pavlovic hatte bereits zuvor eine Verletzung – einen Schlüsselbeinbruch – in der Hinrunde erlitten. In insgesamt 21 Spielen dieser Saison konnte er 18 Mal in der Startelf auflaufen, bevor ihn die Erkrankung ausbremste. Wie Eberl betont, wird das Comeback des jungen Spielers nicht nur für die aktuelle Bundesliga-Saison von Bedeutung sein, sondern auch für die bevorstehende Club-Weltmeisterschaft, an der Bayern vom 15. Juni bis 23. Juli in den USA teilnehmen wird.
Die Rückkehr von Aleksandar Pavlovic wäre ein erfreulicher Schritt für den FC Bayern und ihre Anhänger in einer entscheidenden Phase der Saison. Das Team setzt alles daran, den talentierten Spieler wieder fit zu machen. Dennoch bleibt es wichtig, dies mit der nötigen Vorsicht zu tun, damit keine langfristigen gesundheitlichen Schäden entstehen.