Ellwangen

Sanierung der Schönenbergkirche: Wenn Ellwangen neu erstrahlt!

Die Schönenbergkirche in Ellwangen muss saniert werden. Die Erneuerung der Fassaden beginnt bald, mit Kosten von 1,1 Millionen Euro. Die Gemeinde setzt auf Spenden zur Finanzierung.

Die Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg in Ellwangen steht vor einer dringenden Sanierung. Diese Maßnahmen sind notwendig, da die Fassade des bedeutenden Bauwerks stark beschädigt ist, insbesondere die Westfassade und die Türme. Die Sanierungsarbeiten beginnen mit der Erneuerung der Außenfassade, begleitet von Architekt Christoph Romer und dem Kirchengemeinderat unter der Leitung von Pfarrer Anton Wölfl sowie Guido Gruber. An dem Projekt ist auch Restaurator Johannes Amann beteiligt, der bereits für die Restaurierung von Schloss Neuschwanstein bekannt ist. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro.

Die Diözese hat bereits eine Baugenehmigung erteilt und 330.000 Euro zur Kostenbeteiligung zugesagt. Um die denkmalpflegerischen Anforderungen zu erfüllen, werden umfassende Gutachten erstellt. Die Sanierung umfasst den Schutz des Mauerwerks vor Feuchtigkeit, der durch die abgetragene Hydrophobierung gefährdet ist. Für die Sanierungsarbeiten wird eine Gerüstfläche von 6800 Quadratmetern benötigt, welche auch als Werbefläche für Unternehmen dienen soll.

Historische Bedeutung und zukünftige Planungen

Die Schönenbergkirche ist nicht nur das größte Wallfahrtskirche der Diözese, sondern auch ein wichtiger touristischer Anlaufpunkt. Die letzte große Sanierung fand 1989 statt, mit vorherigen Maßnahmen in den Jahren 1969 und 1929. Solche Restaurierungen folgen einem Rhythmus von etwa 30 Jahren. Ziel ist es, die Fassade noch vor der kommenden Landesgartenschau zu saniert. Die Innensanierung wird in einem späteren Schritt angegangen, was zu einem anhaltenden Prozess der Restaurierung beiträgt.

Ein besonders erfreulicher Kontext liegt darin, dass die Kirche im Jahr 2029 ihr 300-jähriges Weihejubiläum feiert. Um die finanzielle Last der Sanierungsarbeiten zu verringern, plant die Gemeinde, weitere Zuschüsse zu beantragen und auf Spenden zu hoffen. Spenden können auf das Konto der Kirchengemeinde überwiesen werden (IBAN: DE61 614910100041252004, VR-Bank Ellwangen).

Denkmalschutz und seine Herausforderungen

Die Sanierung der Schönenbergkirche ist Teil einer breiteren Bewegung, historische Gebäude zu schützen, die das Stadtbild prägen und das kulturelle Erbe bewahren. Denkmalschutz spielt eine entscheidende Rolle, indem er sicherstellt, dass solche Gebäude vor Beschädigung, Verfall oder Zerstörung geschützt werden. Sanierungsmaßnahmen müssen historische Merkmale und Materialien respektieren, um die Authentizität und den Charakter der Gebäude zu wahren. Der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien und sorgfältig geplanten Restaurierungsmethoden sind weitere wichtige Aspekte.

Restaurierungen haben nicht nur kulturelle, sondern auch wirtschaftliche Vorteile, da sie Arbeitsplätze schaffen und lokale Unternehmen unterstützen können. Diese Projekte fördern auch ein Gemeinschaftsgefühl, indem sie Treffpunkte für die Bevölkerung bieten. Letztlich tragen restaurierte Gebäude zur Identität und zum Stolz einer Gemein- schaft bei und können touristische Attraktionen sein, die das Stadtbild nachhaltig verbessern. Historische Stätten wie die Schönenbergkirche zeigen sich als wichtige kulturelle Anker in der Gesellschaft, die für zukünftige Generationen erhalten werden müssen.

In diesem Kontext ruft die Gemeinde dazu auf, sich an der Erhaltung der Schönenbergkirche zu beteiligen und den Wert historischer Gebäude für die Gemeinschaft zu schätzen. Die Herausforderung besteht darin, die notwendigen Mittel zu akquirieren und die Sanierungsarbeiten entsprechend den strengen Denkmalschutzvorgaben realisieren zu können. Diese Sanierung ist nicht nur eine bauliche Maßnahme, sondern ein Beitrag zur Sicherung der kulturellen Identität Ellwangens.

Schwäbische Post berichtet über die Sanierung der Schönenbergkirche und ihre Bedeutung für die Gemeinde. Für weiterführende Informationen zu Sanierungen im Denkmalschutz und ihren wichtigen Aspekten besuchen Sie bitte Bauförderung.de.

Referenz 1
www.schwaebische-post.de
Referenz 3
baufoerderung.de
Quellen gesamt
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