
Am Mittwochabend, dem 30. Januar 2025, ereignete sich ein schweres Flugzeugunglück über Washington, D.C. um 20:53 Uhr. Eine Passagiermaschine mit 64 Personen an Bord kollidierte während des Landeanflugs mit einem US-Militärhelikopter, was zur Katastrophe führte. Beide Flugzeuge stürzten in den Potomac River. Nach ersten Berichten kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, doch die Zahl der Todesopfer könnte deutlich höher sein. Die genaue Anzahl der Opfer ist noch unklar, und die Suche nach Überlebenden läuft derzeit auf Hochtouren.
300 Einsatzkräfte sind mobilisiert worden, darunter Feuerwehrboote und Taucher, um das Ufergebiet zu durchsuchen. Die Rettungsarbeiten gestalten sich äußert schwierig aufgrund der widrigen Bedingungen: kaltes Wasser, Eisbrocken und Dunkelheit erschweren die Maßnahmen erheblich. Bislang konnten keine Überlebenden geborgen werden, was die Befürchtungen verstärkt, dass es sich um das schlimmste Flugzeugunglück in den USA seit über 15 Jahren handeln könnte, wie watson.ch berichtet.
Details zum Unfall
Das abgestürzte Flugzeug gehört zur Flotte von American Airlines und ist ein Bombardier CRJ700. Der Passagierflug kam aus Wichita, Kansas. An Bord waren 60 Passagiere und 4 Crew-Mitglieder, die nun vermisst werden. Der Militärhelikopter, ein Sikorsky H-60, hatte 3 Militärangehörige an Bord und war auf einem Übungsflug, während die genauen Startpositionen des Helikopters momentan noch unklar sind.
Temporär wurde der Betrieb am Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) eingestellt, der bis Freitagmorgen geschlossen bleiben wird. Auch das Pentagon und das US-Militär haben bereits Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet. US-Präsident Donald Trump äußerte in einer Stellungnahme sein Unverständnis über die Kollision und stellte Fragen zur Überwachung des Flugverkehrs.
Unterstützungsmaßnahmen
Heimatschutzministerin Kristi Noem hat versprochen, umfangreiche Hilfsmaßnahmen bei den Rettungsaktionen zu unterstützen. Die ersten Rückmeldungen deuten darauf hin, dass die Rettungsmaßnahmen durch die Dunkelheit und die Wassertemperaturen stark beeinträchtigt werden. Medienberichten zufolge werden zahlreiche Taucher eingesetzt, die durch Boote und Helikopter unterstützt werden, um die Suche nach weiteren Opfern voranzutreiben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser tragische Vorfall die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit im Luftverkehr lenkt, während gleichzeitig in mehreren Berichten auf die fortschreitende Sicherheit des modernen Flugverkehrs hingewiesen wird. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse aus den laufenden Ermittlungen resultieren werden. Hinzu kommt, dass plane die US-Regierung, schnellstmöglich Informationen zu den Entwicklungen zu veröffentlichen und die Rettungskräfte für ihre Arbeiten zu loben, wie remszeitung.de mitteilt.
Die Auswertung des Vorfalls wird mit hoher Dringlichkeit vorangetrieben, insbesondere da in der Vergangenheit immer wieder unsichere Bedingungen und Unfälle im Luftverkehr dokumentiert wurden. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass das Jahr 2023 eines der sichersten Jahre in der Luftfahrt war und es ist zu hoffen, dass aus diesem tragischen Unglück Lehren gezogen werden können. flugrevue.de hat hierzu interessante Statistiken und Berichte veröffentlicht.