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Blutiger Raketenangriff auf Krywyj Rih: 14 Tote, darunter 6 Kinder!

Am 4. April 2025 traf ein russischer Raketenangriff die ukrainische Stadt Krywyj Rih und forderte mindestens 14 Todesopfer, darunter sechs Kinder. Präsident Selenskyj ruft zu internationalem Druck auf Russland auf.

In Krywyj Rih, der Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hat ein verheerender russischer Raketenangriff am 4. April 2025 mindestens 14 Menschenleben gefordert, darunter sechs Kinder. Der Angriff, der sich um 19:30 Uhr ereignete, richtete sich gegen belebte Straßen und Wohnhäuser in der südostukrainischen Industriestadt. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, und die militärischen Behörden warnen, dass die Zahl der Opfer möglicherweise weiter steigen könnte. Ein Bericht von Merkur beschreibt die Verwüstung: Autos und Garagen fingen Feuer, während mehrere Mehrfamilienhäuser erheblichen Schaden erlitten.

Präsident Selenskyj reagierte auf den Angriff und forderte in einer Botschaft über Telegram internationalen Druck auf Russland. Er appellierte an die USA, Europa und die restliche Welt, als Reaktion auf die wiederholten Angriffe auf zivile Ziele stärkere Maßnahmen zu ergreifen. Diese Eskalation steht im Kontext eines andauernden Konflikts, der die Ukraine seit über drei Jahren belastet und das Land an die Grenzen seiner Verteidigungsfähigkeiten bringt.

Der militärische Kontext

Die Ukraine hat in den letzten Jahren auf ihrem Staatsgebiet gegen die anhaltenden russischen Aggressionen gekämpft. In den letzten Wochen erhielten die ukrainischen Streitkräfte jedoch die Erlaubnis, mit weitreichenden Raketen auf feindliche Stellungen in Russland zu feuern, was neue strategische Möglichkeiten eröffnete. Berichte von Tagesspiegel zeigen, dass die ukrainischen Angriffe besonders schwerwiegende Auswirkungen auf russische Kampfhubschrauber haben, die auf größere Basen zur Wartung und Betankung angewiesen sind.

Ukrainische Streitkräfte setzen unter anderem ATACMS-Raketen aus den USA ein, um militärische Infrastruktur zu treffen, während Storm Shadow- und SCALP-Marschflugkörper aus dem Vereinigten Königreich und Frankreich auf Gefechtsstände und Munitionslager abzielen. Diese Fähigkeit hat die Effektivität der ukrainischen Angriffe erheblich verbessert, obwohl einige westliche Waffenlieferungen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen.

In den letzten Wochen gab es Berichte über einen Rückgang russischer Angriffe mit Lenkbomben aus Kampfflugzeugen. Dies könnte darauf hindeuten, dass die ukrainischen Gegenmaßnahmen Früchte tragen, insbesondere da die russische Luftabwehr zunehmend durch die neuen ukrainischen Fähigkeiten herausgefordert wird.

Der Angriff auf Krywyj Rih verdeutlicht die anhaltende Tragödie und die menschlichen Kosten dieses Konflikts. Die Situation bleibt angespannt, und der Druck auf die internationalen Akteure wächst, klare Maßnahmen gegen die aggressiven militärischen Operationen Russlands zu ergreifen, um weitere Zivilopfer zu verhindern.

Referenz 1
www.merkur.de
Referenz 2
www.spiegel.de
Referenz 3
www.tagesspiegel.de
Quellen gesamt
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