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Börsencrash nach Trumps Zollankündigung: Massive Verluste für Tech-Riesen!

Am 3. April 2025 kündigte Donald Trump drastische Importzölle an, was zu einem Börsencrash führte. Technologiewerte erlitten massive Verluste, während die globalen Handelsbeziehungen weiter unter Druck gerieten.

Am 3. April 2025 kündigte der ehemalige US-Präsident Donald Trump neue Importzölle an, die den internationalen Handel in eine neue Krisenstufe führten. Die Reaktionen an den Börsen waren sofort und verheerend. Insbesondere die Tech-Branche wurde hart getroffen, was zu massiven Kurseinbrüchen führte. Dies wurde von Focus dokumentiert.

Nach Handelsschluss verlor der Nasdaq rund 4%, während der Dow Jones Industrial, der während des regulären Handels zunächst leicht angestiegen war, nachbörslich ebenfalls fiel. Die Aktien großer US-Technologiekonzerne erlitten dramatische Verluste. Beispielhaft können folgende Rückgänge aufgeführt werden:

  • Apple: -6,1%
  • Nvidia: -4,7%
  • Alibaba: -3,9%
  • Alphabet: -3,0%
  • Netflix: -2,8%
  • Microsoft: -2,0%

Der Rückgang bei Apple führte zu einem Verlust von über 200 Milliarden Dollar an Börsenwert – von 3,37 Billionen Dollar auf 3,16 Billionen Dollar. Der Börsencrash vernichtete Aktienwerte im Volumen von Hunderten Millionen Dollar und sorgte dafür, dass der Nikkei in Tokio zwischenzeitlich um mehr als 4% auf ein Achtmonatstief fiel.

Die neuen Zollbestimmungen

Die neuen US-Importzölle betragen mindestens 10% für viele Produkte, während für europäische Waren ein Satz von 20% gilt. Für Produkte aus China wurden sogar 34% eingeführt. Diese drastischen Maßnahmen haben nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Märkte, sondern sie erhöhen auch die Produktionskosten für Unternehmen.

Bereits jetzt betont die US-Notenbank Fed, dass eine Pause bei Leitzins-Senkungen empfohlen wird, um die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation abzuwarten. Die EU wiederum bereitet Gegenmaßnahmen vor, zeigt sich jedoch gesprächsbereit, wie Ursula von der Leyen unterstrich. Sie betonte das Ziel, Handelshemmnisse abzubauen, um die wirtschaftlichen Verbindungen nicht weiter zu belasten.

Globale wirtschaftliche Spannungen

Die globalen Auswirkungen der Handelskriege sind mittlerweile offensichtlich. Spannungen zwischen großen Handelspartnern führen zu Unsicherheiten auf internationalen Märkten. Ein Bericht von NADR hebt hervor, dass Handelskriege durch Zölle und Handelsbeschränkungen entstehen und erhebliche Schäden auf globaler Ebene verursachen können. Besonders deutlich wird dies durch die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit, die sich negativ auf Wachstumsraten auswirkt: China sieht eine Prognose von -0,5%, Deutschland -0,3% und die USA -0,2% voraus.

Unternehmen leiden unter höheren Einfuhrzöllen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Verbraucher könnten zudem höhere Preise für importierte Waren zahlen, was wiederum ihre Kaufkraft verringert. Die langfristigen Handelsbeziehungen sind durch diese Entwicklungen stark gefährdet, was den globalen Handel zusätzlich beeinträchtigt.

Wichtig ist, dass zur Milderung der negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft friedliche Lösungen zwischen den Handelspartnern gefunden werden. Regierungen sind aufgefordert, stabile Handelsabkommen zu fördern und Strategien zu entwickeln, um Handelskonflikte zu bewältigen.

Referenz 1
www.focus.de
Referenz 3
www.nadr.de
Quellen gesamt
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