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Drama am Lippesee: Feuerwehr rettet Segler nach Kentern des Bootes!

Am 2. April 2025 kentert ein Segelboot am Lippesee. Feuerwehr und Taucher retten unterkühlte Segler. Hilferufe alarmieren die Einsatzkräfte zur schnellen Rettung.

Am 2. April 2025 kam es am Lippesee in Paderborn zu einem dramatischen Zwischenfall, als ein Segelboot aufgrund von böigem Wind kenterte und zwei Segler in Not brachte. Die Rettungskräfte wurden durch eine Passantin alarmiert, die Hilferufe hörte und umgehend den Notruf wählte. Die Feuerwehr Paderborn wurde um 12:39 Uhr unter dem Stichwort „Person im Wasser“ alarmiert und rückte mit zahlreichen Einheiten aus.

Das Segelboot befand sich an der Einmündung der Ostenländer Straße in die Sennelagerstraße, als das Unglück passierte. Die alarmierten Kräfte umfassten die Wache Nord, die Führungsdienste B und C, den Löschzug Sande sowie eine Tauchergruppe. Auch die Polizei wurde in den Einsatz eingebunden, um die Rettung zu unterstützen.

Rettungsaktion und Nachwirkungen

Die beiden Segler wurden schnell von der Feuerwehr und der Tauchergruppe geborgen. Glücklicherweise waren sie unterkühlt, aber unverletzt und konnten sicher an Land gebracht werden. Der Rettungsdienst übernahm die Betreuung der Geretteten. Anschließend wurde das kieloben treibende Segelboot von einem Mehrzweckboot aus Sande ans Ufer geschleppt.

Besonders erwähnenswert ist, dass die DLRG-Station am Lippesee nur während Regatten im Einsatz ist und nicht für Schwimmer oder Segler außerhalb dieser Zeiten sorgt. Der Vorfall erinnert auch an einen ähnlichen, der sich am Freitag zuvor ereignet hatte, als zwei Jugendliche von einer künstlichen Insel im See gerettet werden mussten, nachdem ihr ungesichertes Boot abgedriftet war.

Hintergrundstatistiken und Einsatzdaten

Die Relevanz solcher Rettungseinsätze spiegelt sich auch in den bundesweiten Leistungsdaten des Rettungsdienstes wider. Laut einer Analyse aus dem Jahr 2024, die von der BASt veröffentlicht wurde, gab es im Erhebungszeitraum 2020/21 rund 13,1 Millionen Einsätze pro Jahr in Deutschland. Der Großteil dieser Einsätze fällt unter die Kategorie Notfallrettungen, die 61,7 % der Gesamtzahl ausmachen.

Zusätzlich wird festgestellt, dass die durchschnittliche Hilfsfrist bundesweit bei 8,7 Minuten liegt und 95 % der Einsätze innerhalb von 16,2 Minuten erfolgreich abgedeckt werden. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion bei Notfällen wie dem am Lippesee, bei dem die schnelle Alarmierung der Feuerwehr entscheidend für den Ausgang der Rettungsaktion war.

Referenz 1
www.westfalen-blatt.de
Referenz 2
www.vdf-paderborn.de
Referenz 3
www.bast.de
Quellen gesamt
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