Kultur

„The Cure: Der Dokumentarfilm über ein musikalisches Meisterwerk!“

Der Dokumentarfilm „Disintegration - Ein Album. Eine Band. Eine Generation.“ über The Cure feiert heute Abend auf Arte Premiere. Die aufstrebenden Musikikonen reflektieren über ihr erfolgreichstes Album und ihre einzigartige Geschichte.

The Cure, die ikonische Band, die 1976 in Crawley, West Sussex, gegründet wurde, haben im Laufe ihrer fast 50-jährigen Geschichte eine unverwechselbare Klangwelt geschaffen. Besonders bekannt ist der Frontmann Robert Smith, der seit den 1980er Jahren den Ruhm der Band oft als belastend empfunden hat. Diese Komplexität und der Druck, das Erbe der Band zu tragen, ist eines der Themen des Dokumentarfilms „Disintegration – Ein Album. Eine Band. Eine Generation.“, der heute um 20.40 Uhr auf Arte ausgestrahlt wird und online verfügbar ist. Der Film beleuchtet die Entstehungsgeschichte des erfolgreichsten Albums der Band, „Disintegration“, das 1989 veröffentlicht wurde.

Der Dokumentarfilm zeichnet die Entwicklung von The Cure nach, die sich in den ersten zehn Jahren von einer Post-Punk-Band zu einer Pop-Gruppe wandelten. In dieser Zeit veröffentlichten sie acht Studioalben, bevor sie mit „Disintegration“ ihren Höhepunkt erreichten. Ursprünglich sollte dieses Album das Ende der Band markieren, da innerhalt der Gruppe Spannungen entstanden, nicht zuletzt aufgrund der Alkoholprobleme von Keyboarder Lol Tolhurst, der nur geringfügig am Album beteiligt war. Smith selbst strebte mit „Disintegration“ einen Abschied vom Pop und Mainstream an.

Ein musikalischer Meilenstein

Mit Hits wie „Lovesong“ und „Lullaby“ wurde „Disintegration“ zum größten Erfolg von The Cure, der 35 Jahre später immer noch als musikalischer Meilenstein gilt. Der Film enthält zahlreiche Interviews mit ehemaligen Weggefährten und Fans, darunter Chris Parry, Phil Thornalley und David M. Allen. Diese Stimmen geben Einblicke in die tiefere Bedeutung des Albums und die besondere Beziehung, die Fans zur Band pflegen. Besonders interessant sind die Berichte von Fans, die in der DDR lebten und von der Musik der Band eine Flucht vor den Zwängen des Systems suchten.

Simon Price beschreibt The Cure als Ikonen des Anders-Seins. In den 1980er Jahren wurde die Band nicht nur im Westen, sondern auch hinter dem Eisernen Vorhang verehrt. Teenager im „Cure-Look“ bildeten eine Jugendbewegung, die sich mit der Musik identifizierte und die es ihnen ermöglichte, ihren gegenwärtigen Umständen zu entkommen.

Ein Blick in die Zukunft

Trotz der Überlegungen von Robert Smith, sich von der Musik zurückzuziehen, bleibt die Band aktiv und veröffentlichte am 1. November 2024 ihr neuestes Album „Songs Of A Lost World“, das den Auftakt zu einer Trilogie darstellt. Zusätzlich haben The Cure eine große Welttournee geplant, die die Bandmitglieder Simon Gallup, Roger O’Donnell, Jason Cooper, Reeves Gabrels und Perry Bamonte umfasst.

Zusammenfassend zeigt die Dokumentation „Disintegration“ nicht nur die Geschichte von The Cure auf, sondern auch die Art und Weise, wie sie Musikgeschichte schrieben und Generationen von Fans beeinflussten. Fans, die damals den Aufstieg der Band miterlebten, kommen ebenso zu Wort wie die kreativen Köpfe hinter den Kulissen. Ein Blick auf die Band zeigt, dass The Cure mehr als nur eine musikalische Institution sind; sie sind ein Phänomen, das die Kultur geprägt hat.

Weitere Informationen finden Sie in den Berichten von Tagesspiegel und Arte. Detaillierte Hintergründe zur Bandgeschichte sind ebenfalls auf der Wikipedia-Seite zu finden.

Referenz 1
www.tagesspiegel.de
Referenz 2
www.arte.tv
Referenz 3
de.wikipedia.org
Quellen gesamt
Web: 12Social: 81Foren: 82